NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst plant Maßnahmen gegen Vereinzelung und Einsamkeit. Es soll mehr Begegnungsorte geben, nachbarschaftlich ausgerichtet und ohne Konsumzwang.

Einsamkeit habe „viele Gesichter“, so Wüst in seiner Regierungserklärung. Dazu gehören Alleinerziehende, Verwitwete, Geflüchtete. Das Gefühl der Einsamkeit betrifft alle Generationen, allerdings sind junge Menschen und alte Frauen besonders betroffen. Das Land NRW will präventiv gegen Einsamkeit vorgehen und dabei auf Erkenntnisse der Enquete-Kommission Einsamkeit zurückgreifen. Auch die LSBTIQ Community setzt sich seit Ausbruch der Pandemie verstärkt mit dem Thema auseinander. Die Stadt Köln ermöglicht Vereinen mit Förderprogramm „Dritte Orte“, niedrigschwellige Begegnung- und Freizeitorte zu schaffen. Davon profitiert auch die Community.