Fortbildung für Seniorenfachdienst in Dortmund zeigt, was in Zukunft notwendig ist

17.2.2016 In Dortmund veranstaltete die Landesfachberatung eine Fortbildung für Mitarbeitende des Fachdienstes für Senioren. Es zeigte sich, wie wichtig es ist, über die Biografien und durchaus auch Ausgrenzungserfahrungen von älteren Lesben und Schwulen zu sprechen. Viele Menschen, gerade auch jüngere Mitarbeitende im Seniorenbereich, können sich gar nicht mehr vorstellen, dass lesbische und schwule Lebensweisen auf Unverständnis, Befremden oder Ablehnung stoßen. Nicht selten stellt sich heraus, dass allzu schnell von einer akzeptierenden offenen Haltung ausgegangen wird. Auch die Frage, ob es nicht im Widerspruch zum Inklusionsgedanken stehe, wenn für Lesben und Schwule Angebote geschaffen würden, taucht immer wieder auf. Daran wird deutlich, dass spezielle Diversity-Trainings, die für einen Perspektivwechsel sensibilieren und eine Selbstreflexion unterstützen, der richtige Weg sind, um Dienste für die Vielfalt der Lebensformen fit zu machen.


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