Ältere Lesben und Schwule in Wuppertal - sichtbar und aktiv!

3.6.2015 Die Runde war eher klein, die sich zum Austausch über kultursensible Alterspolitik in Wuppertal traf. Doch die Ergebnisse können sich sehen lassen: Stolz verwies Anne Simon, Vorstand vom WupperPride e.V.,  auf die Erfolge, die sie und andere Akteur_innen in den vergangenen Jahren erreicht haben: 2010 erster Austausch zum Altersthema anlässlich des Wupperpride. 2013 Auftakt für die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Es folgten mehrere  Fachaustausch-Runden, an der Kommune, Träger und Community teilnehmen. Und das Wichtigste nicht zu vergessen: Seit zwei Jahren gibt es die Gruppe "Immer dabei Wuppertal". Der Workshop im Rahmen des WupperPride gab allen Beteiligten Gelegenheit, über ihre Zusammenarbeit, über Pläne und Wünsche zu sprechen. Martina Völker, Gleichstellungsstelle für Frau und Mann, betonte, dass das Thema Vielfalt im Alter auf jeden Fall auf die kommunalpolitische Agenda gehöre - auch mit Blick auf alte Lesben und Schwule. Marianne Krautmacher, Leitung Ressort Soziales, signalisierte deutlich, dass der Prozess weitergehen wird - eine kommunale "Roadmap" zeichne den Weg vor. "Sichtbar und aktiv" - das ist auch das Motto von Manfred Rüb aus der Gruppe "Immer dabei Wuppertal". Auf dem Podium warb er um mehr weibliche Mitglieder, derzeit seien ältere Lesben unterrepräsentiert beim  monatlichen Treffen. Die Koordinator_innen der Landesfachberatung, Georg Roth und Carolina Brauckmann, boten auch für den zukünftigen Weg ihre Unterstützung an: Für sie ist Wuppertal ein Glücksfall in der kommunalen lesben- und schwulenorientierten Alterspolitik!

 

 

 


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